Aus China abgeschoben

Die chinesischen Behörden haben Florian Akbar aus Ottensen abgeschoben. Überschwänglich begrüßt von seiner Frau Szilvia kam der 23 Jahre alte Student am Freitagabend auf dem Hamburger Flughafen an. Akbar war am Donnerstag bei einer Protest-Aktion der in China verbotenen Falun Gong-Bewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking festgenommen worden (das Abendblatt berichtete). An der Aktion hätten sich mehr als 40 Europäer beteiligt, die von einem Großaufgebot der Polizei misshandelt und inhaftiert worden seien. Die Polizei habe ihn 23 Stunden ohne Wasser, Nahrung und Schlaf festgehalten, sagte Falun Gong-Anhänger Akbar. Sein Rücken und Nacken schmerzten immer noch von den Schlägen der Beamten. Seine Kameras seien von der Polizei gestohlen worden. Trotzdem schließt Akbar nicht aus, erneut nach China zu reisen. (tz)