DER UMWELT-TIPP

Ozon durch Rasen mähen

Ein Zweitakt-Rasenmäher erzeugt pro Stunde so viele Kohlenwasserstoffe wie rund 200 Autos mit geregeltem Katalysator. Das hat das Umweltbundesamt in einem Messprogramm nachgewiesen. Damit trägt das Mähen mit einem Motormäher stärker zur Bildung von bodennahem Ozon bei als das Auto fahren. Das Auto fahren wird deshalb nicht harmlos für die Umwelt, da andere Schadstoffe auch eine Rolle spielen. Es gibt Möglichkeiten, sich beim Rasen mähen nicht unnötig mit Abgasen zu belasten und die Ozonbildung zu reduzieren:

Sie könnten ganz oder teilweise statt Rasen eine Wiese wachsen lassen, die ein bis zwei Mal im Jahr mit einer abgas- und lärmfreien Handsense gemäht wird. Eine Wiese ist eine Augenweide und sie bietet zum Beispiel Bienen und Schmetterlingen Nahrung und Lebensraum.

Es kann ein motorfreier Handrasenmäher verwendet werden. Diese sind heutzutage leichtgängig und lärmarm und bieten die Möglichkeit, sich kostenlos sportlich zu betätigen.

Die Düngung der Rasenfläche kann eingeschränkt werden. Das Gras wächst nicht so schnell und muss nicht mehr so oft gemäht werden.

Weiteres zu diesem Thema erfahren Sie bei Martina Braune unter Tel. 535 95 361.

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