Im CCH: Chinesen tanzten und sangen den "Umhang der Mädchen"

Im Saal 4 im CCH gab es gestern eine besondere Attraktion: kulturelle Tänze und Gesänge aus China, "die selbst ein Chinese im eigenen Land selten zu sehen bekommt", so Chen Jianfu, Generalkonsul der Volksrepublik China. Jianfu hatte zu diesem Kulturabend geladen, und rund 500 Gäste kamen. Unter anderem folgten Peter Schulz, Bürgermeister a. D., Polizeipräsident Justus Woydt, Hans-Bernd Giesler, Präsident der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft und Werner Weidemann, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, der Einladung. "Die Provinz Yunnan, die sinngemäß ,die im Südhimmel hängenden farbigen Wolken' heißt, befindet sich im Südwesten Chinas und grenzt an Vietnam, Laos und Burma. Das große Können von Tanzen und Singen ist eine der Besonderheiten der Menschen in dieser Provinz, die sich aus 26 verschiedenen ethnischen Minderheiten zusammensetzt," sagte der Generalkonsul.

Die Künstlerinnen und Künstler zeigten traditionelle Tänze mit poetischen Namen wie "Der Tabakschachtel-Tanz", "Der Pfau", "Ein Tanz der Dai", "Der Umhang der Mädchen" und "Die Blume auf dem Yi-Berg". Alle trugen farbenprächtige Kostüme aus der Region. Jianfu: "Yunnan ist als Heimat von Tanz und Gesang und als Meer der Kunst in China schon längst bekannt." bee