Hamburg hilft den Flutopfern in China

China ist zur Zeit von der schwersten Flutkatastrophe seit 40 Jahren durch die Überschwemmungen des Jangtse-Flusses betroffen. Mehr als 2500 Menschen sind bereits umgekommen. "Schon neun Millionen Hektar sind überflutet, die Ernte ist nahezu vernichtet, und Millionen Menschen sind obdachlos", berichtet die Generalkonsulin Yao Yazhen. Nachdem die Flutwelle über die Millionenstadt Wuhan hinweggegangen ist, steht sie nun vor Nanjing.

Hamburg und seine Bewohner fühlen sich China besonders verbunden. Seine Anteilnahme und Trauer hat der Senat in einem Brief an das chinesische Generalkonsulat ausgesprochen.

Die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft Hamburg ruft Mitglieder, Bürger und Firmen auf, die Not in China zu lindern. "Wir wissen", sagt Hans-Bernd Giesler, "daß wir nur einen sehr kleinen Beitrag leisten können, aber wir wollen den Opfern unsere Betroffenheit und unser Mitgefühl kundtun. Freundschaft erweist sich gerade in schweren Zeiten."

Das Generalkonsulat begrüßt die Initiative. Spenden werden erbeten auf das Sonderkonto der gemeinnützigen Chinesisch-Deutschen Gesellschaft e. V. Hamburg, Haspa, Konto-Nr. 1280 198 233 (BLZ 200 505 50), Vermerk "Flutkatastrophe China." Spendenbescheinigungen können erstellt werden. HA