Trotz Protesten

Grindelhof wird Dorado für Fahrradfahrer

Trotz Protesten von 130 Geschäftsleuten im Grindelviertel und der CDU in der Bürgerschaft bleibt die Baubehörde dabei: Das Uni-Viertel um die Straße Grindelhof wird Hamburgs neues Dorado für Radfahrer und Fußgänger. Bis Ende des Jahres soll die Straße Grindelhof umgebaut und "verkehrsberuhigt" werden, verlautete aus der Baubehörde. Kosten: 1,1 Millionen Mark. Bis jetzt nutzen noch 20 000 Autofahrer täglich die Straße Grindelhof, um von Eppendorf auf direktem Weg in die City zu kommen.

Und das ist geplant: Vom nächsten Jahr an, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kann der Grindelhof zwischen Grindelallee und Bornstraße von Autofahrern nur noch aus Richtung Grindelallee in Richtung Hallerstraße befahren werden. Das heißt: Autofahren nur noch stadtauswärts. Wer von der Hallerstraß e kommt, kann den Grindelhof nur noch bis Bornstraße befahren. Dort wird eine Kehre gebaut, die ihn wieder Richtung Hallerstraße zurückleitet. Die Innenbehörde wird auf dem Grindelhof Tempo 30 einführen.

Der Radverkehr wird in beiden Richtungen aufrechterhalten. Für den Radverkehr gegen die Einbahnstraßenrichtung ist ein Radfahrstreifen vorgesehen. gp

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