Südkorea mit 153 Milliarden Dollar verschuldet

HA Frankfurt - Mit einem riesigen Hilfsprogramm wollen private internationale Banken, die Weltbank und der Internationale Währungsfonds Südkorea vor der Zahlungsunfähigkeit bewahren. Wie das Finanzministerium in Seoul gestern mitteüte, belaufen sich die Auslandsschulden inzwischen auf 153 MüUarden Dollar. Die Devisenreserven seien auf fünf MüUarden Dollar zusammengeschmolzen. Das reicht nicht einmal, um die zum Jahresende 1997 fälligen Raten von 15 MüUarden Dollar zurückzuzahlen. Nach einem Treffen großer Korea-Gläubiger mit der US-Notenbank in New York sprachen Banker von einem "Hilfsprogramm, das Banken aus aller Welt mit Notenbanken und Finanzministerien entwickeln". In deutschen Bankenkreisen hieß es, Südkorea könne zunächst nicht mit frischem Geld rechnen. Im Mittelpunkt der privaten Finanzierungsinitiative stehe vielmehr eine v erlängerung kurzfristig f älllger Kredite. Wie es weiter hieß, seien die deutschen Banken inzwischen mit 10,8 MüUarden Dollar zweitgrößte private Gläubiger-Gruppe hinter Japan, aber noch vor den Amerikanern.

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