Verständigung mit Dampfnudeln und Frühlingsröllchen

FrühlingsröUchen, chinesische Dampfnudeln sowie Matjes-Tatar und Wirsingtörtchen, die bei der Gründungsfeier der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft gestern abend im Hotel Atlantic gereicht wurden, machten deutlich: Die kulinarische Verständigung klappt bereits hervorragend.

Der neue Verein, der unter der Schirmherrschaft des Hamburger Bürgermeisters Henning Voscherau und des chinesischen Botschafters Mei Zhaorong gegründet wurde, hat sich die Vertiefung der Beziehungen zwischen den Menschen beider Länder in Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft zum Ziel gesetzt.

Präsident des Vereins ist Rechtsanwalt Hans-Bernd Giesler, der bereits im Vorstand des Ostasiatischen Vereins tätig ist.

Voscherau sagte vor den 200 Gästen, unter ihnen Wirtschaftssenator Erhard Rittershaus, Generalkonsul Pan Haifeng und die ehemalige Bürgerschaftspräsidentin Helga Elstner: "Das chinesische Volk trägt eine jahrtausendealte Hochkultur, die Bewunderung verdient, auch wenn sie so verschieden von unserer demokratischen Gesellschaft ist."

Voscherau nannte Hamburg "die" europäische Zentralstadt für China, da hier bereits 120 Firmen ansässig seien und die Zahl ständig wachse.