Angela Grosse zur Vorsitzenden der AsF gewählt

Neue Spitzenfrau

Die Hamburger SPD hat eine neue Spitzenfrau. Einstimmig wurde Angela Grosse am Wochenende zur Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) gewählt. Die 38 Jahre alte freiberufliche Wohn- und Umweltberaterin tritt die Nachfolge der Europa-Abgeordneten Christa Randzio-Plath an, die die Parteifrauen 16 Jahre geführt hatte.

Frau Randzio-Plath gehört dem AsF- Vorstand aber weiter als Beisitzerin an. Stellvertretende Vorsitzende sind jetzt Bärbel Bartels und UUa Iseler. Insgesamt haben in dem Gremium 17 Frauen zwischen 21 und 65 Jahren Sitz und Stimme. Formal gehören die rund 8000 in der Hamburger SPD organisierten Frauen automatisch dieser Gruppierung an.

Arbeit und soziale Sicherung gehören zu den poütischen Schwerpunkten, die sich die

SPD-Frauen für die nächste Zeit gesetzt haben. Dabei plädierten sie auf der Landesfrauenkonferenz für neue Arbeitszeitmodelle. "Sechs Stunden tägllch, damit Famüie und Beruf vereinbarer werden", bekräftigte Angela Grosse (verheiratet, zwei Kinder) die Position ihrer Organisation. "In verschiedenen Lebensphasen können unterschiedüche Arbeitszeiten hüfreich sein." Gemeinsam mit Gewerkschafterinnen und Wissenschaftlerinnen wül die AsF demnächst eine Konferenz zum Thema Arbeitszeit veranstalten.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Famüie hängt nach Ansicht der Sozialdemokratinnen auch davon ab, ob genügend Kindergartenplätze vorhanden sind. "Wir werden den Senat auffordern, den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz einzulösen", kündigte die neue AsF- Chenn Grosse an. rup

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