Schwimmendes Gastronomie-Zentrum

Hamburg hat ein neues Museumsschiff, ein neues Restaurant, eine neue Bar, ein neues Hotel - und das alles in einem. Die "Lightvessel 13" ging am Montag in ihrem neuen Heimathafen, dem City-Sport-Hafen, vor Anker. Bisher hatte das ausgemusterte Feuerschiff in Stade gelegen.

Großer Abschiedsbahnhof in Stade. Die Barkasse "Solar" von Kapitän Prüsse war eigens von Hamburg nach Stade gefahren, um das knallrote Restaurant-Feuerschiff abzuholen. Die beiden Schlepper "Elbclearing 15" und "Paul Ahrens" nahmen die "LV 13" (42 Meter lang und 7,60 Meter

breit) auf den Haken, um sie nach Hamburg zu schleppen.

Das in den 50er Jahren gebaute englische Feuerschiff hätte in Stade beinahe wirtschaftlichen Schiffbruch erlitten. Der Liegeplatz im Jachthafen der Altstadt war zu abgelegen. In Hamburg da sind sich alle sicher - wird die "Lightvessel" mit ihrem Restaurant, ihrem enghschen Pub und ihrer Bar zu einer Attraktion in dem bisher recht leeren Sportboothafen werden. Und wem der Weg nach Hause zu weit ist, kann dort auch übernachten: Sechs Kajüten gibt es, die Übernachtung im Einzelzimmer kostet 100, im Doppelzimmer 160 Mark. bim