Eisenbahnunglück bei Raisdorf - Eine Tote. 33 Verletzte

"Plötzlich ein Feuerball"

afp Kiel - Zwei Tage vor Weihnachten erschüttert ein Eisenbahnunglück die Menschen in Norddeutschland. Auf einer eingleisigen Strecke in einem Wald bei Raisdorf (Kreis Plön) stießen gestern morgen ein Pendlerzug und ein Arbeitswagen der Bundesbahn zusammen. Eine 24 Jahre alte Frau wurde getötet, 33 Reisende wurden verletzt, mindestens acht von ihnen schwer.

Der Unfall ereignete sich, so die Bundesbahndirektion Hamburg,

fegen 8.10 Uhr: Em mit etwa 350 ahrgästen aus Hamburg über Lübeck kommender EUzug praüte frontal auf das mit Gas beladene Arbeitsfahrzeug.

Es sei möglich, daß einer der beiden Fahrer ein Rot-Signal übersehen habe, sagte ein Polizeisprecher.

Die Unglücksstelle glich einem Trümmerfeld. Die ersten drei Wafen des von einer Lok gezogenen uges wurden von der Wucht des Aufpralls aus den Gleisen gehoben und verkeüten sich ineinander. Bergungsmannschaften hatten Mühe, an den Unglücksort zu gelangen.

Unverletzt überstand der Büroleiter der schleswig-holsteinischen Minsterpräsidentin Heide Simonis (SPD), Knud Büchmann, den Unfall. Dem Hamburger Abendblatt sagte Büchmann, er sei in den Waggon vor der Lokomotive eingestiegen. "Plötzüch durchfuhr der Zug einen Feuerball." Bericht Seite 24

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