Handelskammer fordert Generalverkehrsplan

Kritik an "simplen" Teilkonzepten

Die Handelskammer kritisiert die Verkehrspolitik des Senats. Sie fordert einen Generalverkehrsplan für Hamburg und seine Umgebung. Mit "simplen Teilzielen" wie "Vorrang für den öffentllchen Personennahverkehr, Güter auf die Schiene oder autofreie City" könne der steigende Verkehrsbedarf im Hamburger Ballungsraum nicht bewältigt werden.

Der geforderte Plan soll alle Verkehrsbeziehungen umfassen: Nahund Fernverkehr, Personen- und Güterverkehr, Freizeits- und Wirtschaftsverkehr sowie Pendler- und Versorgungsverkehr. Auch die Wechselwirkung zwischen Verkehr und Umwelt, Wirtschaftsentwicklung und Flächennutzung müsse besonders berücksichtigt werden. Die Kammer hält einen neuen Flächennutzungsplan für dringend notwendig.

In der Studie "Ein neues Konzept für den Straßen- und Schienenverkehr" bemängelt die Kammer dazu, daß Hamburg auf die Verkehrsentwicklung im geeinten Deutschland unvorbereitet sei. Unter anderem fordert sie die Wiederherstellung der OstWest- Verbindungen auf der Schiene. ell

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