IM GESPRÄCH

Hamburger CDU

Die CDU, deren Fraktionsvorsitz in der Bürgerschaft gerade gewechselt hat, bildet in Hamburg die zweitgrößte Partei. Der Landesverband der Christlich-Demokratischen Union zählt derzeit etwa 14 000 Mitglieder. Er ist in acht Kreisverbände unterteilt, die sich wiederum in 52 Ortsverbände untergliedern.

Die Hamburger Partei wurde am 14. August 1945 in einer Privatwohnung an der Hochallee gegründet, zunächst unter der Bezeichnung Arbeitsgemeinschaft christlich-demokratischer Gruppen, bis sie einige Monate später ihren heutigen Namen erhielt. Von 1953 bis 1957, während der Zeit des sogenannten Hamburg-Blocks, führte die CDU mit Bürgermeister Kurt Sieveking den Senat. Seither sitzen die Unionsabgeordneten im Rathaus auf den Oppositionsbänken. Gegenwärtig stellt die CDU in der Bügerschaft 49 Abgeordnete. Hartmut Perschau, der gestern von Rolf Kruse abgelöst wurde, war seit Anfang 1981 Fraktionsvorsitzender und damit führender Oppositionspolitiker im Landesparlament. Perschaus Vorgänger war Jürgen Echternach, der seit 1974 als Landesvorsitzender an der Spitze der Hamburger CDU steht. rup