"Die Tyrannei hat keinen Bestand"

Die Hamburger Bürgerschaft hat gestern ihre tiefe Betroffenheit über die blutigen Ereignisse in der Volksrepubük China geäußert. "Wir hoffen und wünschen, daß die Anwendung miütärischer und staatücher Gewalt sofort beendet wird und den Forderungen nach mehr Demokratie und Menschenrechten in einen gewaltfreien notwendigen Dialog Eingang finden", erklärte Bürgerschaftspräsidentin Helga Elstner (SPD) zum Auftakt der zweitägigen Parlamentssitzung.

Im Interesse des gedeihlichen Zusammenlebens der Staaten und Völker dürfe die Reformpoütik in China keinen Rückschlag erleiden. Die Bürgerschaftspräsidentin forderte Hamburgs Partnerstadt Shanghai auf, ihre ganze Kraft einzusetzen, um weitere Gewalttaten in China zu verhindern. Sie erinnerte an den Ausspruch des Philosophen Laotse: "Wo Menschen im Kampf um die Freiheit ihr Leben wagen, hat die Tyrannei keinen Bestand."

Die GAL ging als einzige Fraktion auf die Erklärung ein. Anke Hubert- Taeger sagte, Hamburg soüe chinesischen Studenten helfen, die in der Stadt bleiben wollten. L. R.