Das bietet die "Hansepferd '87"

300 Pferde und zwei Gala-Abende

Die "Hansepferd", eine Ausstellung rund ums Pferd, die in diesem Jahr zum erstenmal (8. bis 10. Mai) auf dem Messegelände gezeigt wird, soll es künftig in jedem Jahr geben. Das sagte Franz Zeithammer, Geschäftsführer der Hamburg Messe.

Die Hamburger Pferdemesse ist danach bewußt regional geplant und versteht sich als Ergänzung zu ihrem großen Vorreiter, der "Equitana" in Essen. Die "Hansepferd '87" zeigt nicht nur alles rund ums Pferd - von der Ausrüstung über Pflege, Haltung, Fütterung bis zum Transport -, sondern auch tägliche Vorführungen, zwei große abendliche Gala-Schauen sowie Fachdiskussionen zu Themen wie Recht und Moral beim Pferdekauf, Pferd und Umwelt, neue Erkenntnisse in der Pferdefütterung.

Etwa 300 Pferde werden auf dem Hamburger Messegelände zu sehen sein - von

Fallabellos, den kleinsten Pferden der Welt, über Ponys, Isländer, Araber, Holsteiner, Oldenburger und Friesen bis hin zu schweren Kaltblütern. 50 Pferde werden auf Verkaufsschauen angeboten. Ihre Preise dürften zwischen drei und sechstausend Mark liegen.

Verwunderlich ist, daß Hamburg, das nicht nur in Europa, sondern vermutlich auch weltweit als "Pferdestadt" gelten kann, sich erst jetzt diesem Thema widmet.

Nach Angaben von Eberhard Fellmer, dem Vorsitzender des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburgs, gibt es im Hamburger Stadtgebiet etwa 7000 organisierte und gut 1000 nichtorganisierte Reiter, rund 3000 Pferde, 50 Reit- und Fahrvereine sowie Reitbetriebe, zwei Gestüte, drei Rennbahnen, fünf Großturnierplätze, einen Poloplatz, eine Trainingszentrale und 136 Kilometer Reitwege.

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