Die zwölf schlechtesten Sendungen des Jahres 1986

Nach den zehn besten Fernsehsendungen des Jahres 1986 hat der Münchener Informationsdienst "Medientelegramm" (Herausgeber: Hans R. Beierlein) in seiner Februar- Ausgabe jetzt auch eine "Schlechtenllste" für das vergangene Jahr veröffentücht.

Durch die Zusammensetzung der Jury mit Medienfachleuten und Journalisten aus den verschiedensten Bereichen ist allerdings auch das Ergebnis in manchen FäUen etwas überraschend ausgefallen.

Einhellig schien aber die Ablehnung der beiden peinüchsten Sendungen des Jahres zu sein: Karl Schneltings versponnene Massen-Meditation "Probe aufs Exempel", und die vom Südfunk zu verantwortende Massen-Auto-Suggestion "Die Zukunft hat Geburtstag" über das Daimler-Benz-Jubiläum, bei der Michael Pfleghar Regie führte. Im Folgenden die Placierungen der schlechtesten Sendungen: 1. Probe aufs Exempel (121

Punkte), ZDF

2. Die Zukunft hat Geburtstag

(89), ARD

3. 4 gegen Willl (55), ARD 4. Lindenstraße (52), ARD 5. Sexualität heute (30), ZDF 6. Traumschiff (30), ZDF 7. Denver-Clan (29), ZDF 8. Kaum zu glauben (28), ZDF 9. Monitor (25), ARD

10. Schimanski-"Tatort"-Folgen

(22), ARD

ll.Daüas(21),ARD 12. Miami Vice (18), ARD

An der Umfrage von "Medientelegramm" beteüigten sich die Fernseh-Kritiker:

Wüfried Ahrens, Achim Barth, Hans R. Beierlein, Peter Boenisch, Werner Dähnhardt, Fred Diehl, Josef von Ferenczy, Josef-Otto Freudenreich, Erich Heller, Horst Lietzberg, Helmut Markwort, Karlheinz Mose, Karl-Otto Säur, Ilse Schliekmann-Ponkie, Carl B. Spättel, Wül Tremper, Horst Vetten, Günter van Waasen, Detlev Wos.

HA

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