Kein Hausarrest für Katze "Mucki"

dpa Augsburg - Der vierjährigen getigerten Katze "Mucki" bleibt ein ähnliches Schicksal wie dem Passauer Kater "Bubu" erspart Die 4. Zivilkammer des Landgerichts Augsburg hob den lebenslangen Hausarrest auf, zu dem die Katze im April vom Amtsgericht verurteüt worden war. Dort war "Mucki", die jetzt zum dritten Male vor Gericht stand, wegen ihrer Jagdleidenschaft in Nachbars Garten schuldig gesprochen worden. Die Augsburger Richter sprachen das Tier und sein Besitzerehepaar unter Hinweis auf ein Urteü des Oberlandesgerichts Köln vom Jahre 1982 frei. Danach muß die Haltung einer, nicht mehrerer Katzen, nach dem nachbarschafüichen Gemeinschaftsverhältnis toleriert werden. Zudem gebe es keinen Rechtsanspruch auf an sich herrenlose Singvögel

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