Die großen Parteien zeigen Flagge

Strauß und das Schattenkabinett

Von unserer Bonner Redaktion

sto. Bonn, 7. Juni Eihhundertzwanzig

Tage vor der Bundestagswahl präsentierten Strauss und der CDU- Vorsitzende Kohl die Kernmannschaft für den Wahlkampf. Danach läßt sich folgendes "Schattenkabinett" zusammenstellen:

Franz Josef Strauss Kanzler; Gerhard Stoltenberg Vizekanzler und Finanzminister, Rainer Barzel, Kanzlerkandidat der Union 1972, als Wirtschaftsminister: Werner

Dollinger, von 1962 his 1969 bereits Bundesminister, als Postminister; Alfred Dregger, Landesvorsitzender der hessischen CDU, als Innenminister; Hemer Geissler, jetzt CDU-Generalsekretär, als Arbeits- und Sozialminister; Walter Leisler-Kiep, niedersächsischer Finanzminister, als Außenminister; Hans Mayer, Bayerischer Kultusminister, als Bildungsminister, Helga Wex, Frauenpolitische Sprecherin der CDU, als Familienministerin; Man- Forlletzung auf Salt" 2

Das Schattenkabinett der Union vor der Wahl

Fortsetzung von Saite 1

fred Wörner, Verteidigungsexperte der Unions-Fraktion im Bundestag, wird im Falle eines Wahlsiegs auf jeden Fall Verteidigungsminister; Fritz Zimmermann, Strauß-Vertrauter und Vorsitzender der CSU- Landesgruppe im Bundestag, dürfte Kanzleramtsminister werden.

Neben diesem "Schattenkabinett", das weder Strauß noch Kohl so titulieren wollen, wurden elf weitere Namen vorgestellt. Nach dem Spitzentrio Strauß/Kohl/ Stoltenberg und der Kernmannschaft gehören dem dritten Team folgende Politiker an: Albrecht (Niedersachsen), Biedenkopf (Nordrhein-Westfalen), Blüm (Sozialausschüsse), Renate Heibig (Staatssekretärin im Sozialministerium von Rheinland-Pfalz); Ritz (agrarpolitischer Sprecher der CDU/CSU), Späth (Baden-Württemberg), Stoiber (CSU-Generalsekretär, nach Angaben von Strauß wird er auf keinen Fall Minister), Vogel (Rheinland-Pfalz), Wissmann (Vorsitzender der Jungen Union), Zeyer (Saarland) und von

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