"Ein Zeichen für die NATO'

Bold Guard '73 , das größte NATO-Manöver auf bundesdeutschem Boden, ist doch kostspieliger geworden, als von militärischer Führung und Bundeswehrverwaltung kalkuliert. Jene 65 000 Soldaten aus den USA, Großbritannien, Holland, Dänemark und der Bundesrepublik haben mit Panzern und Fahrzeugen Flur- und Straßenschäden in Höhe von 25 Millionen Mark verursacht. Davon entfallen 9,6 Millionen auf die Bundeswehr.

Im Ferienland Schleswig-Holstein sind 3620 Schäden in Flur und Forst und 450 auf Straßen und Wegen verursacht worden. Zum Resümee, gezogen vom Territorialkommando Schleswig-Holstein, gehören allerdings auch vier Todesfälle, 54 Verletzte und 131 Unfälle vom Blech- bis Totalschaden. Die vier Menschen fanden bei Verkehrsunfällen den Tod.

Konter-Admiral Wolfgang Benzino, Chef des Territorialkommandos, hob in seinem Manöver-Fazit die gute Zusammenarbeit zwischen Soldaten und Bevölkerung hervor. Der Einsatz der amerikanischen "Ledernacken" habe deutliche Zeichen für das Atlantische Bündnis gesetzt.

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.