Resolution gegen die Osttangente

Eine Resolution gegen den geplanten Bau der Stadtautobahn Osttangente haben rund 500 Fuhlsbüttler an Senat und Bürgerschaft gerichtet. Sie protestierten damit gestern abend auf einer Versammlung in Fuhlsbüttel gegen das Stra- ßenprojekt, das den Verkehrsknoten Sengelmannstraße/Alsterkrugchaussee mit Ochsenzoll und nach Westen mit der Kieler Autobahn verbinden soll. Die Bewohner befürchten vor allem eine zusätzliche Belastung und Zerschneidung der Stadtgebiete entlang der Autobahn durch künftige Zubringerstraßen.

Die SPD will, wie Bürgerschaftsmitglied Jan Ehlers ankündigte, auf ihrem Landesparteitag am kommenden Wochenende endgültig zur Osttangente Stellung beziehen. Die Delegierten hatten das Projekt bereits im vergangen April verworfen. Statt dessen wolle man nun eher für eine normale neue Entlastungsstraße durch Fuhlsbüttel/ Langenhorn plädieren, ohne einen Anschluß an die Kieler Autobahn.

Dann allerdings, kritisierte CDU- Politiker Manfred Sander, müsse Hamburg die Straße ohne finanzielle Unterstützung des Bundes bauen. Ohne eine autobahnähnliche Straße sei zudem das Verkehrsdilemma in Langenhorn/Fuhlsbüttel nicht zu beheben. rob

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