Bürgerinitiativen gegen geplanten Ausbau der B 431

"Baut uns U-Bahnen, aber keine Fernstraßen"

Gegen den geplanten Ausbau der Bundesstra- ße 431 in Osdorf und Bahrenfeld zur Stadtautobahn von der Notkestraße über Trabrennbahn zum Holstenkamp machen die Vereinigten Hamburger Bürgerinitiativen "Rettet den Volkspark", Isebek, Barmbek, Winterhude und der "Weltbund zum Schutze des Lebens" Front. Hauptforderung der Bürger, die in Bahrenfeld ein Hearing mit Politikern hatten: ?Baut uns U-Bahnen in die Stadtteile,

aber keine Fernstraßen. Wir wollen unser Obst aus dem Kleingarten Bahrenfeld ohne Bleiabgase essen."

Die SPD-Basis von Flottbek, die Kreisdelegierten Altonas und ihre SPD-Fraktionen von Altona und Eimsbüttel wollen ebenfalls die Baubehörde unter Druck setzen, die 15 Jahre alte Planung von Stadtautobahnen durch Wohngebiete aufzugeben.

Auch CDU-Abgeordnete aus Altona halten "eine Ortsumgehung durch Bahrenfeld für nicht sinnvoll". In der Baubehörde werden auch Variationen konzipiert, wie der Fernstra- ßenverkehr aus Richtung Wedel und dem späteren industrialisierten Unterelberaum fächerförmig durch Hamburgs westliche Wohngebiete über Barmbek nach Süden geführt werden kann. Die beiden Zu- und Abfahrten zur Autobahn quer durch Ottensen dienen dabei offensichtlich als Modelle für das Fernstraßenprojekt in Bahrenfeld. gp

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