Ettmayer zog ein, und zwei Volleyball-Asse unterschrieben:

HSV - ein Magnet für Stars

Hamburg, 2. Juli Das HSV-Volleyballteam, in der letzten Saison von widrigen Winden ziemlich zerzaust und manchmal am Boden zerstört, steht im Zeichen eines kräftigen Hochs. Drei Nationalspieler von allererster Güte sollen dem deutschen Pokalsieger und Meisterschaftsvierten zu glanzvollem Ansehen verhelfen. Nach Antonin Mozr (32), dem Weltklasse-Zuspieler vom SSF Bonn, sagten nun auch dessen Vereinskameraden Josef ("Jack") Hein (25) und Bernd Wehrenberg (26) "ja" zum HSV.

Beim Hamburger SV unter Trainer Blume, so sind die drei Bonner überzeugt, läßt es sich besser pritschen, baggern und schmettern als anderswo. Während Antonin Mozr und "Jack" Hein, seines Zeichens 26facher Nationalspieler und Sportstudent, gestern bereits ihren "Wilhelm" unters HSV-Anmeldeformular setzten, bringt der rotblonde Bernd Wehrenberg in Hannover erst einmal sein Staatsexamen als Lehrer unter Dach und Fach.

Trainer Günter Blume, lei-

Von URSULA DIOSEGI stungsbewußt wie eh und je, freut sich verständlicherweise über den Bonner Volleyball- Clan, der, wenn man so will, in Zukunft die Hälfte des HSV- Teams ausmacht: ..Die drei Spieler bedeuten erstens eine erhebliche Verstärkung, zweitens passen sie charakterlich zu meiner Mannschaft." Man sieht, der HSV legt Wert auf Harmonie.

Nationalspieler Josef Hein, früher einmal ein guter Weit-, Drei- und Hochspringer, soll in der HSV-Mannschaft als Hauptanigreifer neben Zuspieler Mozr fungieren. Die Position von Wehrenberg steht noch nicht fest.

Die sportliche Zukunft sieht Trainer Blume so: "Wir wollen deutscher Pokalsieger werden, über die zweite Runde im Europapokal hinauskommen und eigentlich so ganz nebenbei deutscher Meister werden."

Die finanzielle Unterstützung, die den Volleyballspielern von seiten des HSV zuteil wurde, verpflichtet eben . . .

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