Das meinen Abendblatt-Leser

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Diese Zuschriften geben lediglich die Meinung der Einsender wieder.

Kürzungen vorbehalten.

Ä'rger mit der Buslinie 451

Die Feststellungen des Lesers Claus Dorer zur Buslinie 451 kann ich bestätigen. Ich bin wie viele Mitfahrer und Kollegen ein verärgerter Fahrgast der Buslinie 451. Da diese Streckenführung ausschließlich von Berufstätigen benutzt wird, frage ich mich, warum man den Fahrplan nicht auf die Arbeitszeit der dort Beschäftigten abstimmt. Wie erwähnt, fährt um 7.40 Uhr der 451er von der BAB-Anschlußstelle Waltershof zum Budendeyufer, Arbeitsbeginn für fast alle 8.00 Uhr. Die Fahrzeit beträgt ca. fünf Minuten, also 15 Minuten zu früh am Arbeitsplatz.

Am Abend dasselbe (Ende 16.30 Uhr und 17.00 Uhr), Bus 451 Abfahrt 16.44 Uhr und 17.14 Uhr. Dafür fährt aber um 16.00 Uhr zweimal in fünf Minuten ein Bus, der nützt nur keinem etwas (16.09 Uhr und 16.14 Uhr). Der Anschluß an den Bus 250 besteht erst ca. zehn Minuten später, das sind wieder 20 Minuten verlorene Zeit. Und nicht nur das, man steht bei Regen und Wind völlig ungeschützt im Freien. Ich bin dadurch abends immer auf

Kollegen angewiesen, welche ein Auto haben. Nur bezahle ich dafür nicht mein Fahrgeld, welches vom HW laufend erhöht wird.

Gisela Rother, Hamburg 92

Kein Parken auf den Radwegen

"Doch auf Gehwegen radfahren!" lautete die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage in Bonn: Solange dieses Thema jetzt behandelt wird, ist immer nur vom Gehweg und der "Fahrbahn" die Rede. Selbstverständlich kann man kein Kind mit dem Rad auf die Fahrbahn schicken, das ist ja selbst für erwachsene Radfahrer gefährlich. Aber wir haben doch noch Radfahrwege!

Wohl sah es schon einmal so aus, als ob das Fahrrad ausgedient hätte, und so hat sich die Unsitte eingebürgert, daß die Autofahrer beim Parken die Radfahrwege mit benutzen. Neuerdings kommt aber das Fahrrad wieder zu Ehren. Deshalb muß unbedingt an die Einsicht der Autofahrer appelliert werden, daß sie die Radwege wieder frei lassen.

Käthe Petersen, Hambg. 20

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