Wieder 16% Dividende bei RWE

Kraftwerk erstmals nur gepachtet

Von unserer westdeutschen Redaktion w. e. Essen, 17. Januar Zumindest einen Tell ihrer jährlich bei 2 Mrd. DM liegenden Investitionen will Europas größtes Enerlieversorgungsunternehmen, die Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG (RWE), Essen, in Zukunft auf dem Leasing-Wege finanzleren. Der Anfang ist bereite gemacht: BWE hat sein Efdgaskraftwerk in Meppen an die Allgemeine Leasing Gesellschaft ver

kauft und gleichzeitig gepachtet.

RWE sah sich, wie Vorstandsmitglied Dr. Friedhelm Gieske vor der Presse in Essen erklärte, zu dieser für das Unternehmen neuen Finanzierungsform gezwungen, weil die Innenfinanzierungsquote nur noch rund 50 ?/? beträgt.

Im Geschäftsjahr 1973/74 (30. 6.) hat sich der Aufwärtstrend der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens fortgesetzt, wie Vorstandssprecher Dr. Alfred Einnatz erklärte. Aus dem um 12 MiÜ. DM auf 321 Mill. DM erhöhten Jahresüberschuß wird ? nach Rücklagendotierung von 80 Mill, DM ? wieder eine Dividende von 16 V. (8 DM je 5t) DM-Aktie) auf das Grundkapital von 1,5 Mrd. DM gezahlt. Für den Verkauf des Gelsenberg- Paketes ("?/") an den Bund erzielte ' RWE 641 Mill. DM.

Erste Schritte wurden im Berichtsjahr zur Aufschließung des Hambacher Forstes bei Jülich getan, wo in einer Teufe bis zu 500 m Braunkohlenvorräte von 4,5 Mrd. t lagern.

Zwar sind die Verträge unterschrieben, aber das Bundeskartellamt muß noch zustimmen: Die Farbwerke Hoechst AG beteiligen sich bei der RWE-Enkeltochter UK Wesseling mit genau 25 Vo. Nach Kapitalauf- Stockung auf 134 MilL DM werden diese 25*/" erreicht '

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.