Mietstreik der Studenten geht weiter

Der Mietstreik in den Hamburger Studentenheimen hält an, weil der Senatsbeschluß, die Heime mit 20 Mark pro Platz und Monat zu subventionieren, noch nicht von der Bürgerschaft gutgeheißen worden ist. Das erklärten am Mittwoch^ Vertreter des Allgemeinen Studenten-Ausschusses und des Zentralrats der Hamburger Studentenwohnheime.

Seit Juli weigern sich etwa 2000 Studenten, mehr als 110 Mark Miete für ihre durchschnittlich zehn Quadratmeter großen Zimmer zu zahlen. Studentenwerk und einige freie Heimträger verlangen seit Monaten jedoch Mieten, die zwischen 130 und 160 Mark liegen.

Die Studenten arbeiten bei ihrem Mietstreik mit einem juristischen Trick: Nach Vertrag können sie erst dann gekündigt werden, wenn sie mit einer vollen Monatsmiete im Rückstand sind. Dadurch, daß sie jedoch nur einen Teil des MIet-Geldes zurückhalten (nämlich dfe geforderte Mieterhöhung), ist der Rückstand einer vollen Miete erst nach langer Zeit erreicht.

Und bis zum Frühjahr, so hoffen die Studiker, wird der Senatszuschuß wirksam, jo

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.