Fehlsprengung: Da hagelte es Brocken

Seit fast fünf Monaten wird im Hochbunker Heiligengeistfeld gesprengt. Gestern ging zum erstenmal etwas schief: Es hagelte kopfgroße Trümmerbrocken auf das Heiligengeistfeld, wo noch Schaustellerwagen und Buden vom Dom stehen.

Die Betonklötze trafen zwei Wohnwagen, das Domcafe und eine Verkaufsbude. Sie demolierten außerdem einen geparkten Personenwagen und ein Motorrad

Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden, Die Polizei hatte während der Sprengung den Umkreis des Bunkers abgesperrt. Die Untersuchung läuft noch ? bis zu ihrem Ergebnis wird nicht gesprengt.

Der ursprünglich 45 Meter hohe ehemalige Flak-Bunker wird von innen heraus gesprengt. Die härteste "Nuß", nämlich die mehr als fünf Meter dicke Bunkerdecke, ist bereits geknackt. Jetzt arbeiten sich die Sprengkolonnen durch die fünf Stockwerke des Bunkers von oben nach unten durch. Bei jeder Sprengung werden rund 20 Kilo Dynamit gebraucht, hk

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