Tausend Radfahrer passieren täglich die Kennedy-Brücke

In Hamburg gibt es schätzungsweise 600 000 Fahrräder. Auch in einer Zeit der Übermotorisierung passieren noch täglich tausend Radfahrer die Kennedy-Brücke. Diese Zahlen nennt eine Untersuchung der Baubehörde. Mit ihr soll der künftige Bedarf an Radwegen in der Hansestadt ermittelt werden.

Zählungen in der Innenstadt haben ergeben:

Die Zahl der Radfahrer bleibt konstant, während vor gut zehn Jahren noch eine erhebliche Abnahme zu verzeichnen war. Nach Schätzungen des Handels werden mindestens 40 Prozent der Räder für Arbeitswege aller Art verwandt. Große Gruppen der Zweiradbenutzer stellen Berufstätige und Schüler.

Aber die Untersuchung zeigt auch: Neben dem Fußgapger ist der Radfahrer der am stärksten gefährdete Verkehrsteilnehmer.

Aus dem Bericht folgert der Senat: Die Lücken des Radwegenetzes im Bereich der weiteren Innenstadt (Kerngebiet) sollen geschlossen werden. Hauptstraßen in den Außenbezirken erhalten Radwege, soweit erforderlich. Ferner soll das Übersteigen auf das Schnellbahnnetz durch den Bau von Radwegen und die Einrichtung guter Abstellanlagen weiter gefördert werden. rup

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