Aktivkreis meldete Wünsche an

Ausbau der Grindelallee in fünf Abschnitten

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In insgesamt fünf großen Abschnitten soll die Grindelallee ausgebaut werden. Dabei ist beabsichtigt, sie beiderseits mit Parkbuchten zu versehen und nach Möglichkeit auch mit Parkuhren auszustatten. . Die Straßenbahn

soll ohne Behinderung durch den Kraftfahrzeugverkehr zügig vorankommen können.

"Über Einzelheiten des Zwei-Millionen-Projektes informierte sich der Vorstand des Aktivkreises Grindelallee in einem ersten Gespräch im Bezirksamt Eimsbüttel, Dieser Kreis, ein Zusammenschluß von 135 Geschäftsleuten entlang der Grindelallee, will versuchen, in enger Zusammenarbeit mit den Behörden die Folgeerscheinungen des Ausbaues möglichst gering zu halten. Er befürchtet einen erheblichen Kundenschwund und damit Umsatzrückgang. ' Dieses erste Gespräch bei Bezirksamtsleiter Dr. Harald Sieg konnte jedoch noch nicht vielmehr' als einen allgemeinen Überblick über die beabsichtigten Baumaßnahmen geben und die Wünsche und Notwendigkeiten gegen- überstellen.

Nach den Ausführungen des technischen Oberamteiannes Ulrich Stephan wird mit dem ersten Bauabschnitt ? Westseite der Grindelallee zwischen Fröbelstraße und Rentzelstraße ? am 23. Juli begonnen. Bis zum November soll dieser Abschnitt nach Möglichkeit einschließlich der Fuß- und Radwege fertig sein.

Nach einer Pause, die mit Rücksicht auf das Weihnachtsgeschäft und eventuelle Frostperioden eingeräumt wurde, ist beabsichtigt, am 15. März kommenden Jahres die Arbeiten für die drei nächsten Bauabschnitte aufzunehmen. Dabei handelt es sich um die Strecken zwischen Rentzel- und Sedanstraße, um die Ostseite des ersten Bauabschnittes und um den Abschnitt Rentzel- und Heinrich-Barth-Straße. Nach einer Erklärung der beauftragten Firma sollen diese vier Bauabschnitte bis zum 30. November kommenden Jahres fertig sein. Ab 15. Merz 1972 werden die restlichen Arbeiten im Straßenkreuz Rentzelstraße in Angriff genommen. Dazu gehört auch die Herstellung von Haltestelleninseln sowie das Verlegen der StraßenDahngleise auf die Ostseite. Am 1. Juni 1972 folgt nach diesem Fahrplan das Aufbringen der Verschleißdecke auf die Grindelallee, was etwa acht Wochen in Anspruch nimmt.

Rolf Schmidt vom Vorstand des Aktivkreises betonte unter anderem, daß unbedingt vermieden werden müsse, Straßendecken mehrmals aufzureißen. Wünschenswert ist auch, die Lagerplatz* für das Baumaterial in Nebenstraßen einzurichten. Gern gesehen hätte es die Geschäftswelt, wenn die Grindelallee während der Bauzeit stadteinwärts und nicht stadtauswärts befahrbar wäre. Das ist aber auettnfcp den. Überlegungen der Polizei kaum möglich. tj

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