Gelände für den dritten Elbtunnel / Einigung mit Bürgerverein

An den Vorsetzen darf "auf Zeit" gebaut werden

Bretterbuden, Unkraut- Scker und wilde Parkplätze sind die "Zierde" von Hamburgs Küste an den Vorsetzen gegenüber ' der U-Bahn- Station Baumwall. Diesen Schandfleck will der Bürgerverein Hamburg jetzt beseitigen. Der Vorstand hat bereits mit . Senator Caesar Meister und leitenden Beamten der Baubehörde gesprochen.

Das Ergebnis: Das Gebiet muß für einen dritten Eibtunnel freigehalten werden. Montagebauten, die etwa IS bis 20 Jahre stehen, dürfer* errichtet werden.

Mit diesem Kompromiß waren beide Seiten einverstanden. Bürgervereinsvorsitzender Eduard Falckenberg versprach, daß er mit den Grundeigientümern verhandeln will, um sie zu einer Bebauung "auf Zeit" zu bewegen. Die Stadt würde ihrft bereits angekauften Grund-, stücke voraussichtlich ebenfalls für eine Zwischenlösung zur Verfügung stellen.

Erster Baudirektor Dr. Bentfeld (Ingenieurbau) verwies auf dde Verkehreentwidclunig und die Industrtalialerung des Hafens, die es

erforderlich macht, dieses Gebiet für eine kreiselförmige Einfahrtrampe zum dritten Elbtunnel freizuhalten: ?Der im Bau befindliche Tunnel der Westtangente wird zwar viel Verkehr ab-f ziehen, aber der alte Elbtunnel mit seinen Fahrstühlen hat für den innienstädtischen Verkehr eine viel zu geringe Leistung. Wir müssen für die Zukunft platten. 11

Erster Baudirektor Dr. Klaus-Dieter Ebert (Städte"gebäuden zu nutzen. Fraglich ist nur die* .Wirtschaftlichkeit."

Sen&tdr Meister versicherte, diaß man mit den Bauintereseentsn verhandeln wolle. . Voraussetzung wäre, daß die Bauten nach 15 oder 20 Jahreri (Vorher werde der Tunnel nicht gebaut) demontiert würden.

Pastor Werner Heddelbach 1yd/ Senator Meister ein, auf einem Gemeindeabend der Micha/Blisgeinelnde über dieee" Probten zu sprechen. Der "AtÄtrfiö&acheafoehd soll bald bau): ?E"ftbtd""ch"U3 i*__. rrfgche Mtkglichfteöeri, eine ;;,

solche Fläche mit Mewtaig*fc£k" veranstaltet werden. Es gibt in Hamburg noch "?vtefle Flächen, die für Verkehrsbauten ~ zum Beispiel Stadtautobahnen ? freigehalten werden und oft als wilde Schuttplätze dienen. Senator Meister will jetzt gemeinsam mit der Finanzbehörde untersuchen, ob nicht auch einige dieser Flächen für bestimmte Zeit wirtschaftlich genutzt werden könnten. Meister: ?Wenn wir im Schulbau mit verletzbaren Klassenräumen arbeiten., so wird es die Wirtschaft vielleicht auch könne"." ; /

Vorejusseteung für eine .derartige Lösung wäre ein Maser' Vertrag, der eine Räumung nach der festige-" setzten Zeit auf Kosten der Pächter festlegt. In Frage kommen dafür nur Grund-. stücke, die mindestens zelul bis, 15 Jahre zur Verfügung gestellt werden könnten. FERDINAND GATERMANN

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