Pläne für Zukunflsprojekl genehmigt

Stadtautobahn unter der Außenalster

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Eigener Bericht

ga. Hamburg, 21. Februar

Schneller als erwartet wird es in Hamburg eine Stadtautobahn geben. Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Bundesverkehrsministerium kann der größte Teil des Streckennetzes mit Hilfe von Bundesmitteln ausgebaut werden.

Der Senat hat den von Oberbaudirektor Pfof. Otto Sill vorgelegten Plänen zugestimmt.

Das Programm für den Bau der Stadtautobahnen, die alle kreuzungsfrei sein werden und zum Teil als

Hochstraßen oder Tunnel- ? Das Autobahnkreuz West bauten ausgeführt werden an der Osdorfer Landstraße müssen, ist für die nächsten mit einem Anschluß zur 15 Jahre aufgestellt. Prof. Sternbrücke (Sternschan- Sill läßt aber keinen Zwei- ze >>

fei daran, daß schon bis ? die neue Bundesstraße 73

1980 ein bedeutender Teil verwirklicht "ein muß,

wenn der Verkehr in der Innenstadt nicht zusammenbrechen soll. Eine der wichtigsten Strecken des Steätaütobahn-Netzes ? ist die kerntartgeiite, die unter der Außenalster hindurchführen wird. Durch sie soll der überörtliche Verkehr aufgenommen und so die Ost-West-Straße und die Lomibardsforücke für den innerstädtischen Verkehr frei werden.

Weitere Bauvorhaben der höchsten Dringlichkeitsstufe:

von der Landesgrenze durch Harburg bis an die Autobahn,

- Verlängerung der Wil- ?'helmsburger ? Reichssträße bis zum Anschluß an die Bundesstraßen 4 und 75 südlich van Harburg,

- die Osttangente von der City Nord am Flughafen Fuhlsbüttal vorbei bis zum Düsenflughafen Kaltenkirchen mit Anschluß an die Bundesautobahn nach Flensburg und einem Abzweiger in Langenhorn nach Ochsenzoll/Norderstedt,

-?' die Ortsumgehung für Veddel und

- die Marschenlinie von der Landesgrenze Geesthacht südlich von Bergedorf mit Anschluß an die Autobahn in Moorfleet.

"Wir können davon ausgehen, daß ab 1973 jährlich etwa 200 Millionen Mark in Hamburg zur Verfügung stehen werden", erläuterte Prof. Sill dem Hamburger Abendblatt. "Dank unserer planerischen Vorarbeiten wird es- möglich sein, ein derartiges Bauvolumen zu verkraften;"

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