"Pepe der Paukersdireck" in Hamburg erstaufgeführt

Noch mehr Pennälerstreiche

Auch im dritten Teil erfinden die Lümmel von der ersten Bank immer neue Streiche, um ihre Pauker "auf die Palme" zu bringen* Mit Rauchbomben, fingierten Briefen und weiblichen Tricks reiten die "Leinwandhelden" scharfe Attacken auf das Zwerchfell der Zuschauer. Die übermütigen Pennäler dürfen alles das, was dem Kinopublikum in seiner Schulzeit nie gelang. Ein herrlicher Spaß mit beliebten Darstellern für Leute, die diese Art des Klamauks mögen. (Barke.)

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"Brennende Zelte in den Schwarzen Bergen": In den Schluchten der Schwarzen Berge dröhnen die Kriegstrommeln. Weitspähender Falke, Häuptling der Dakota, zieht mit seinen Stammesbrüdern gegen" eine wilde Horde goldgieriger Revolvermänner zu Felde. Als auch noch ein berittener Heerhaufen anrückt, scheint das letzte Stündlein der Rothäute geschlagen zu haben. Dieser Western, mit einer Prise Karl-May-Romantik angereichert, nimmt sich im Vergleich zu den meisten anderen Streifen dieser Art recht harmlos aus. (In zwei Theatern.) gt>

"Peter und Sabine": Dieser nach dem Roman "Wildes Blut" von Marie Louise Fischer gedrehte Streifen ist ein reiner Aufklärungsfilm mit "Handlungszugabe". Es werden so ungefähr alle Probleme angeschnitten, die im jugendlichen Alter eine Rolle spielen: Pubertät, pornographische Fotos, aufkeimende Liebe, Schwangerschaftsunterbrechung, die ältere Frau und der viel jüngere Mann . . . Etwas -zuviel für einen Kino- Abend. (5 Theater.) an*"

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