Interessengemeinschaft Alstertal wehrt sich

Protestbrief gegen Bau der Stadtautobahn

Ein Protest der Interessengemeinschaft Alstertal sprengt jetzt den regionalen Rahmen. Er richtete sich gegen den geplanten Ausbau der Alten Landstraße zu einer 24 Meter breiten Stadtautobahn.

Die Interessengemeinschaft Alstertal hat ihren Einspruch gegen diese Stra- ßenverbreiterung im Namen ihrer mehr als 400 Mitglieder in einem gedruckten Brief formuliert, der heute in einer Auflage von rund 2000 Stück verteilt wird, und der umgehend unterschieben an die Stadtplanungsabteilung des Wandsbeker Bezirksamtes weitergeleitet werden soll. Am Montag, 2. Juni, läuft die Einspruchsfrist ab.

Dieser Brief richtet sich an alle Hamburger, deren bevorzugtes Erholungsgebiet, das Alstertal, durch die neue Verkehrsschlagader zerstört wird. Wenn schon eine Autobahn gebaut werden muß, so heißt es in der Begründung, sei nur wenige hundert Meter von der Alten Landstraße entfernt noch genügend unbebautes Gelände verfügbar, auf dem eine Stadtautobahn gebaut werden kann, die ohne Schwierigkeiten an die vorhandenen Ausfall- und Zufahrtsstraßen anzuschließen ist.

Am Donnerstag, dem 5. Juni wird Ortsamtsleiter Dieter Mahnke um 19.30 Uhr im Haus der Jugend Poppenbüttel zum Thema "Bauplanung in Poppenbüttel" Stellung nehmen. Am 12. Juni soll am gleichen Ort eine Diskussion über dieses Thema folgen. mc

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