Hoffnungen gleich Null

Eigener Bericht - dpa

Paris, 31. Januar

Die Hoffnungen, die 52 Seeleute des im Mittelmeer vermißten französischen U-Bootes "Minerve" zu retten sind gestern abend auf den Nullpunkt gesunken. Der in 125 Meter Tiefe geortete Metallkörper war, wie der französische Tiefseeforscher Jacques Cousteau nach einer Suchfahrt mit seiner "tauchenden Untertasse" meldete nicht die "Minerve". Cousteau kritisierte, daß die Bergungsmaßnahmen zu spät eingeleitet worden seien.

Im Seegebiet, in dem die "Minerve" wahrscheinlich verloren ging, sind 30 Kriegs- und Spezialschiffe zusammengezogen worden, um sofort Hilfe leisten zu können. Das modernste britische Unterwasserortungsgerät ist gestern nach Toulon geflogen worden, um bei der Suche eingesetzt zu werden.

Die israelische Marine hat ein Schwesterschiff der im Mittelmeer mit 69 Mann vermißten "Dakar" in Großbritannien erworben. Die vor einigen Wochen gekaufte "Dolphin" hat sich der Suchflotte im Seegebiet von Zypern angeschlossen.

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