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Die Meinung der Leser

| Lesedauer: 2 Minuten

Kinder auf Rädern Sehr geehrte Redaktion!

Zu dem Leserbrief "Radfahrer auf Fußwegen" in Nr. 72: Daß Radfahrer den Radfahrweg benutzen müssen, ist selbstverständlich, aber für Kinder mit Kleinrädern einfach lebensgefährlich. Wer nicht mit offenen Augen seinen Weg geht, wird selbst mit Fußgängern zusammenstoßen können. Also bitte ein wenig mehr Toleranz und. den Kindern nicht alles verbieten! Bei allem Respekt vor den älteren Leuten bin ich zu der Ansicht gelangt, daß diese immer mehr Rechte für sich beanspruchen und dabei leider immer kinderfeindlicher werden.

Mit freundlichen Grüßen

G. Klhler, Hbg. 34

Sehr geehrte Herren!

Nicht allein, daß Jugendliche mit ihren Fahrkünsten die Gehwege unsicher machen und besonders alte Leute gefährden ? auch Kinder fahren auf Uhren Kleinrädern zu hohe Geschwindigkeiten ? , sondern sie befahren auch nicht die mit vielen Kosten und lauten Forderungen angelegten Radwege und behindern den Wagenverkehr auf den Straßen. Um hier durchzugreifen, bedarf es einer aufmerksamen Polizei!

Mit freundlichem Gruß J. B. (Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt)

Polizei-Nachtdienst Sehr geehrte Redaktion!

Die Schlußdarstellung in Ihrer Artikelserie "Verbrecherjagd ohne Revolver" könnte einen falschen Eindruck erwecken. Sie schreiben am 22. März: "Nur zwei Oberbeamte und 16 Kriminalbeamte stehen für den Nachteinsatz zur Verfügung". Tatsächlich aber ist für bestimmte Kriminalkommissariate seit längerer Zeit eine tägliche Dienstzeit bis 22 und 24 Uhr eingerichtet. Daneben werden jede Nacht Fahndungen mit zahlreichen Kriminalbeamten durchgeführt. In jeder Nacht ist also ein Mehrfaches der Anzahl der Beamten des Bereitschaftsdienstes unterwegs. Dazu kommen Zivilfahnder der Schutzpolizei.

Leider können dadurch nicht sämtliche Straftaten verhindert werden. Sie werden dann oft erst nach Stunden oder Tagen (Einbrüche in Firmenbüros am Wochenende) von den Geschädigten bemerkt und angezeigt. Dann aber müssen die Beamten des Tagesdienstes mühsam nachermitteln.

Zweckmäßige Planung und geschickter Einsatz der Beamten haben jedoch gerade in letzter Zeit dazu geführt, daß den Dieben ein allzu sorgloser Schlaf nicht mehr möglich ist. Was aber niemand dazu verleiten sollte, sein Eigentum weniger sorgfältig zu hüten als bisher.

Mit freundlichen Grüßen

Der Polizeipräsident Pressestelle, Hbg. 1

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