Das Geheimnis der weißen Nonne

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In der Abtei eines englischen Landsitzes tun sich seltsame Dinge. Menschen verschwinden spurlos, dafür aber führen Spuren von Raubüberfällen in das herrschaftliche Schloß und sein an einen Orden untervermietetes Kloster. Steward Granger ist für Edgar Wallace unter die Polizisten gegangen; er versucht mit grauen Schläfen, harten Fäusten und Charme hinter das verdächtige Treiben der Nonnen zu kommen. Damit die normale Filmlänge zustande kommt, macht Oberinspektor Granger zuerst ein paar Schnitzer, kann dann aber natürlich trotz Brummschädel klarsehen und auch die reizende Polly (Sophie Hardy) an sich fesseln. Regisseur Cyril Fränkel hat den Streifen mit schauspielerisch vorzüglicher Besetzung ? außer Brigitte Horneynoch Susan Hampshire, Robert Morley und Cathleen Nesbitt ? geschickt ans Hochspannungsnetz der gehobenen Krimiklasse angeschlossen. (Passage-Theater) hrt>

Dick und Doof als Geheimagenten: Zur Jahreswende just der rechte Streifen. Dick und Doof sind bekannt als unermüdliche Angreifer auf die Lachmuskeln der Zuschauer, und sie sind es wieder als vermeintliche Agenten des FBI. Groteske Einfälle, fröhlicher Übermut, herrlicher Blödsinn, überwältigende Komik der beiden gestalten die Szenen in diesem Film zu einem Feuerwerk des Humors. Der Spaß an diesem Film und die daraus resultierende gute Laune sind gerade in diesen Tagen willkommen. (Aladin) B.

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