Ulzburger Straße erst 1967 fertig

In Harksheide und Garstedt vergeht kaum eine Sitzung dea Gemeinderates, auf der nicht über den miserablen Zustand der Ulzburger Straße geklagt wird.

Jammer überkommt täglich die Autofahrer, die sich aus den nördlichen Randgebieten Hamburgs morgens und abends über diese Hindernisstrecke quälen müssen. Die Stra- ßenränder sind durch das Verlegen eines Regenwassersiels stark beschädigt worden, und in regelmäßigen Abständen hemmt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/st des Fahrers Eile.

Im April vergangenen Jahres hatte das Hamburger Abendblatt nach Gesprächen mit der örtlichen Polizei und dem Straßenbauamt Itzehoe frohen Mutes berichtet, die Unbill durch den dringend notwendigen Ausbau der Straße sei von recht kurzer Dauer. Schon zum Winter sei eine provisorische Straßendecke fertig, und im Frühjahr 1966 sei die Straße dann vollends ausgebaut.

Jetzt ist es Winter und so gut wie nichts hat sich getan. Die Fahrbahn ist nur noch etwas schlechter geworden. Was sagt das Straßenbauamt in Itzehoe nun? Ganz einfach: Im März soll wirklich mit Volldampf gebaut werden, und zum Herbst will man wenigstens die Ünterdecke der Fahrbahn fertig haben.

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