Diese Zuschriften geben lediglich die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten.

DIE MEINUNG DER LESER

| Lesedauer: 2 Minuten

Waldbrände und ihre Kosten

Sehr geehrte Redaktion!

Hunderte von Hektar Wald, Heide und Moor sind in diesen Frühjahrstagen ein Raub der Flammen geworden, weil die Menschen unvorsichtig mit Feuer hantierten oder achtlos glimmende Zigarettenreste weggeworfen haben. Es ist in jedem Jahr dasselbe, ließe sich aber vermeiden, wenn man richtig und früh genug mit der überaus notwendigen Belehrung beginnen würde. In allen Schulklassen müßte immer wieder auf die gro- ßen Gefahren und die schweren Folgen für die Übeltäter hingewiesen werden. Es müßte ausgerechnet werden, welchen Schaden ein solcher Brand verursacht und was der Brandstifter wöchentlich oder monatlich von seinem Lohn abgeben müßte, um den Schaden zu ersetzen. Es würde dann klarwerden, daß ihm möglicherweise sein ganzes Leben lang von seinem Einkommen gerade soviel übrigbliebe, daß er sich kümmerlich ernähren, sich aber weder ein Auto noch sonst irgend etwas, was das Leben angenehm macht, leisten könnte. Durch schriftliche Hausarbeiten über dieses Thema würden auch alle Angehörigen der Kinder mit der Gefahr des Leichtsinns vertraut gemacht.

Wilhelm Sack, Heide (Holst.)

Radfahrer

Sehr geehrte Redaktion!

Grundsätzlich ist es richtig, was im Hamburger Abendblatt vom 18. April der Leser Franz Kock schreibt: Leider gibt es viele Kraftfahrer, die den Radverkehr nicht genügend beachten! Aber es gibt ebenso viele Radfahrer, die es nicht nötig haben, eine Richtungsänderung nach rechts anzuzeigen. Sie halten dadurch den Abbiege- und auch laufenden Kraftverkehr auf, wenn nämlich der erste Kraftfahrer in einer Kolonne abbiegen will und gezwungen wird, durch einen Radfahrer anzuhalten, der dann jedoch ohne anzuzeigen nach rechts abbiegt 1. Folge: Verärgerung des Kraftfahrers. 2. Folge: Mißachtung des Radfahrverkehrs.

Hans-Jürgen Nolof, - Hamburg-Lokstedt

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