An der Hammer Straße / Es geht um die Stadtautobahn

Bausperre droht noch

Noch sind die Pläne für die Stadtautobahn, die von Bergedorf über Billwerder, Hamm. Hörn nach Barmbek führen soll (Osttangente) nicht fertig. Aus diesem Grunde soll die Veränderungssperre für alle Bauwerke an der Hammerstraße, Brauhausstraße und Mühlenstraße im Bezirk Wandsbek um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Eine "Veränderungssperre" ist fast mit einer Bausperre vergleichbar. Der Staat will mit der Veränderungssperre verhindern, daß Neubauten entstehen, die später wieder abgebrochen werden müssen. Diese Ausgaben sollen dem Steuerzahler erspart bleiben. Die Leidtragenden sind dabei die Grundstücksbesitzer, die ihre Grundstücke zwischen der Bahn und an den Straßen Hammer

Straße, Brauhausstraße und Mühlenstraße haben. Einige von ihnen haben bereits Bauanträge gestellt, die zurückgestellt werden mußten. Am 31. Juli läuft die zweijährige Veränderungssperre ab. Die Bezirksversammlung Wandsbek wird sich auf der nächsten Sitzung mit der vorgesehenen Verlängerung für ein weiteres Jahr befassen.

Baurat Heinz Hagelsieper, Stadtplanungsabteilung Wandsbek, hofft, daß in dieser Zeit die komplizierten Pläne für den Bau der Stadtautobahn vom Tiefbauamt fertiggestellt werden können. Erst dann werden die Stadtplaner die Entwürfe für die Bebauungspläne anfertigen können, welche die endgültige Gestaltung der Gebiete neben der Stadtautobahn vorschreiben werden.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: 1963