Vorerst kein Radweg von Rissen nach Blankenese

Der Ausbau verzögert sich

Der Ausbau des Radweges an der Rissener Landstraße zwischen Blankenese und Rissen wird erneut verschoben. Das Tiefbauamt hat die dazu benötigten Mittel in Höhe von rund 60 000 Mark für das kommende Jahr wieder gestrichen. Damit ist dieses Projekt bereits zum zweitenmal zurückgestellt worden.

Der Radweg an der Rissener Landstraße wird vor allem von den Rissener Schülern benötigt, die mit ihren Fahrrädern zu den Gymnasien in Blankenese fahren. Außerdem ist der Fahrradverkehr in den Sommermonaten von Schulau und Rissen zum Freibad Marienhöhe hier besonders stark. Da die Fahrbahn dieser Hauptverkehrsstraße verhältnismäßig schmal ist, von den Kraftfahrern aber stets sehr zügig befahren

wird, sind die Radfahrer stets gefährdet. Auf ihrem Weg von Rissen nach Blankenese können sie im Notfall, etwa wenn sich zwei Lastwagen begegnen, nur auf den unbefestigten Sandstreifen an der Seite ausweichen.

Die Radfahrer von Blankenese nach Rissen haben diese Möglichkeit nicht mehr. Bereits im vergangenen Herbst hat die Tiefbauabteilung Blankenese hier Straße und Bankette durch hohe Kantsteine getrennt. Diese Arbeit, die aus Mitteln zur Unterhaltung der Straßen finanziert wurde, sollte der erste Schritt zum Bau eines Radweges sein. Dabei ist es leider geblieben. Da der Radfahrweg noch immer auf sich warten läßt, bilden die Kantsteine für die Radfahrer lediglich eine zusätzliche Gefahrenquelle. Sie können nicht mehr nach rechts ausweichen.

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