Die weiße Spinne

Versicherungsbetrug, Unfall oder Mord? Diese Fragen hat Scotland Yard wieder mal zu klären. Die Spuren führen zur "weißen Spinne", Deckname der Londoner Unterwelt. Teufelssymbol auch für einen verkommenen Varietekünstler, der sich schließlich im eigenen Netz fängt. Seine Verwandlungskünste liefern diesem Krimi die Pointen, entschärfen aber vorzeitig schon die von Harald Reinl geschürte Spannung. Da nützen auch optische und akustische Tricks nicht mehr viel. Die Besetzung mit Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Werner Peters, Horst Frank und anderen ist bewährt und routiniert. Eine Glanzleistung: Dieter Eppler als vielgestaltiger Schurke. Ein Fehlgriff: Chris Howland als dümmlicher Steward. (Passage-Theater) hst

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