Werner Knoth sprach und zeichnete:

Edward Rothe

Der Teplitz-Schönauer Edward Rothe, der bei Reinhardt in die Regieschule ging, hat an der Seite Hugh Carlton Greens 1945 den Nordwestdeutschen Rundfunk wiederaufgebaut und danach an den Bühnen Düsseldorfs, Krefelds, Basels, an der Wiener Josephstadt und nicht zuletzt an den Hamburger Kammerspielen als Reiseregisseur einen Regieauftrag nach dem anderen absolviert. Er lebt mit seiner Gattin, der Kölner Architektentochter und Schauspielerin Marlene Riphahn in einer Villen- Dachwohnung in Hamburg-Winterhude, deren Ausstattung einigermaßen originell ist.

Eben jetzt arbeitet Rothe auf der Bühne Ida Ehres an der deutschen Erstaufführung der amerikanischen Gaunerkomödie "Die Söhne der Frau Gibbons" mit Lucie Englisch als hingebungsvoll und unkritisch agierender Mama im Mittelpunkt. Rothe hat übrigens vor kurzem die deutsche Version von Reginald Roses US- Fernsehreißer "Ein Kartenspiel" abgedreht: Mit Darstellern wie Haussier, Hinz, Janssen, Minetti und Altmeister Taube. (Demnächst im Deutschen Fernsehen).

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