"Das Geheimnis der gelben Narzissen"

Feine Leute sind die Rauschgifthändler nicht. Unschuldige Blumen werden schnöde als Tarnung für Heroin benutzt, und die Mitwisser müssen jung sterben. Nicht weniger als elf Darsteller sterben einen unnatürlichen Leinwandtod, etwa alle sechs Minuten einer. Schon bahnt sich an, daß der Mörder mangels Darstellermasse allein übrigbleibt, da wird er selbst noch ermordet. Leider fehlt diesem Massensterben die angelsächsische Freude am Spaß. Ganz bieder und betulich ernst hat Akos von Rathony den Edgar- Wallace-Roman in Szene gesetzt. Joachim Fuchsberger bietet als Detektiv nicht viel mehr als ein pfiffiges Gesicht. (Urania) hjm.

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