Bausperre für Gelände der Stadtautobahn

Eigener Bericht

Hamburg, 5. Juni

Für den gesamten Bereich der geplanten Osttangente der Stadtautobahn von Langenhorn über Barmbek bis Billbrook will der Senat jetzt eine sogenannte Veränderungssperre verhängen. Das heißt, daß auf den Grundstücken in dem Planungsgebiet keine wesentlichen baulichen Veränderungen mehr vorgenommen werden dürfen.

Der Senat- hat vor, nach dem Bundesbaugesetz diese Sperre vom 1. Juli 1961 zunächst auf zwei Jahre festzusetzen. Während der Sperrzeit will das Tiefbauamt die Pläne für die genaue Lage der kreuzungsfreien Stadtautobahn ausarbeiten.

Die Osttangente der Stadtautobahn führt westlich Garstedt von der Bundesstraße 4/5 über die Linie Zeppelinstraße ? Sengelmannstraße ? Saarlandstraße ? Barmbeker Stichkanal ? Osterbekkanal ? S-Bahn bis Bahnhof Hasselbrook ? westlich der Hammer Straße bis zum Autobahnknoten Hom und von dort weiter bis zur Andreas- Meyer-Straße mit Anschluß an die Autobahnumgehung Georgswerder ? Barsbüttel. Der für die Stadtautobahn zunächst vorgesehene Geländestreifen ist 50 bis 120 Meter breit.

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