Aber die Straße wird ihr Gesicht nicht verlieren

Drei- und vierspurig über die Elbchaussee

Die Eibchaussee soll verbreitert werden, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Das hat gestern der Ortsausschuß Blankenese beschlossen. Zwischen Blankenese und Teufelsbrück wird der Verkehr eines Tages über eine neun Meter breite dreispurige Fahrbahn rollen. Die Straße zwischen Teufelsbrück und Altona wird sogar vierspurig und zwölf Meter breit.

Wie das Hamburger Abendblatt bereits ausführlich berichtet hat, geht es in erster Linie um die Beseitigung der Engpässe in Höhe des Hirschparks, des Restaurants Jacob, der Abfahrten nach Teufelsbrück und des Altonaer Rathauses. Das läßt sich leider nur auf Kosten der Anlieger verwirklichen, deren Grundstücke beschnitten werden. So müssen in einigen Jahren die Restaurationsbetriebe Dill und Holthusen in Nienstedten abgerissen und zurückverlegt werden, weil hier die Straße besonders schmal und kurvenreich ist. Um alten Baumbestand zu erhalten und andererseits Fußgänger und Radfahrer vor dem Autoverkehr zu schützen, sollen Fuß- und Radwege nach Möglichkeit durch Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt sein.

Außer dem Ortsausschuß Blankenese hat gestern auch der Sonderausschuß des Landesplanungsamtes der zukünftigen Gestaltung der Eibchaussee zugestimmt.

Schlange bei Stapelfeld

Plötzlich legte sich ein 45 Tonnen schwerer Raupenbagger aus Lübeck auf die Seite, ausgerechnet auf der Zufahrt zur Lübecker Autobahn bei Stapelfeld. Die Autofahrer mußten stundenlang Schlange stehen bis das Verkehrshindernis wieder beseitigt war.

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