An das Hamburger Abendblatt

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Schlamm in Hörn Geehrte Herren!

Wenn Ihr Sonderberich ter Erik Verg sich im Warschauer "wadentiefen Stra- ßenschlamm" die Schuhe gefüllt hat, dann sollte er nun auch mal die Straße

Hermannstal im Stadtteil Hamburg- Horn ausprobieren! Sein Bericht würde dann genau so anschaulich ausfallen. Vielleicht entschließen sich unsere Stadtväter nach dem Beispiel ihrer weisen Kollegen in Dinslaken, die Anwohner des Hermannstales gleichfalls auf Kosten des Stadtsäckels mit Gummistiefeln zu versorgen.

Mit Gruß

Franz Kode, Hamburg 34

Gelb nicht mehr respektiert

Liebes Hamburger Abendblatt!

Täglich kann an jeder Ampel-Kreuzung beobachtet werden, daß nur noch wenige Kraftfahrer vor gelbem Verkehrslicht bremsen, obgleich sie genügend Meter zum Anhalten haben: Die weitaus meisten geben Gas. Ein Gerichtsurteil vor einigen Monaten sprach von einer Schnellbremsung, die dem Fahrer nicht zuzumuten sei, nämlich dann, wenn er sich kurz vor, dem Licht befände. Das wird nun bewußt oder unbewußt falsch verstanden und maßlos ausgenutzt. Dadurch entsteht Gefahr für den Einbiegeverkehr, besonders der Radfahrer, die, vom Radweg kommend, die Fahrbahn des Geradeausverkehrs kreuzen müssen. Besten Gruß

H. Colshorn, Hamburg 1J

Fehlendes Hallenbad

Liebe Redaktion!

Viele Einwohner Nordbarmbeks vermissen hier immer noch ein modernes Hallenbad. In der Mitte der Rümkerstraße befindet sich noch ein ganzes Stück Ödland. Wäre dies nicht ein geeigneter Platz?

G. Lehmann, Hamburg 32

Unwürdiger Platz

Liebe Lokalredaktion!

In Wandsbek an der Rodigallee (früher Hindenburgallee) liegt auf einem Schuttabladeplatz an einer Wasserkuhle ein Gedenkstein mit einer Inschrift über die Erbauung dieser Straße. Könnte für diesen Stein nicht ein ehrwürdigerer Platz gefunden werden?

E. Bernegger, Hamburg-Rahlstedt I Umstrittener Wohnblock Liebes Hamburger Abendblatt! Die Mieter des Häuserblocks Bei der Hammer Kirche 2 a, b, c sprechen (in ihrem Leserbrief vom 27./28. Dezember) von einer "unverzeihlichen Fehlplanung", da ihnen angeblich ein neuer Wohnblock die Sonne wegnehmen wird. Ob das tatsächlich der Fall sein wird, ist sehr unwahrscheinlich, da jeder Wohnblock von einer breiten Grünanlage umgeben ist und bleiben wird. Außerdem befindet sich direkt auf der anderen Straßenseite der

Hammer Park, wo große Liegewiesen und Spielanlagen gerade für Kinder jede Menge Luft und Sonne bieten. Und schließlich möchten andere Leute auch mal eine Wohnung.

Frau Hedwig Berend, Hamburg 26

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