Bieten sie Schutz gegen Atom- und Wasserstoffwaffen?

Bunker werden untersucht

Gibt es in Hamburg noch Bunker aus dem letzten Krieg, die Schutz gegen Atom- und Wasserstoffwaffen bieten? Eine Untersuchung der erhalten gebliebenen 1200 Hoch- und Tiefbunker soll diese Frage in Kürze klären.

Der Schutz der Bevölkerung im Falle eines Krieges wird im kommenden Monat auch den Senat beschäftigen. Zur Debatte stehen zunächst nur organisatorische Fragen. Seit einem Jahr gibt es eine Senatskommission für den zivilen Bevölkerungsschutz, die jetzt von Bürgermeister Max Brauer geleitet wird. Aber es ist noch nicht geklärt, welcher

Behörde der Luftschutz endgültig übertragen werden soll. Die Dienststelle, die sich jetzt unter Vorsitz von Staatsanwalt Heinrich Helge mit dem Bevölkerungsschutz befaßt, wird vorläufig von der Polizeibehörde betreut.

Während ein Teil der alten Bunker vermutlich noch verwendet werden kann, dürfte das Schicksal der beiden Flakbunker auf dem Heiligengeistfeld besiegelt sein. Der Grund : Die "Aufrüstung* der nach der Kapitulation ?abgerüsteten" Bunker bringt große Schwierigkeiten mit sich. l

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