Der SO.Drel-Städte-KampI Leipzig - Berlin - Hamburg

Turner mit Jubiläum

Eigener Bericht

H. R. Hamburg, 16. April

Am Karfreitag findet in Leipzig der 50. Drei-Städte-Kampf im Turnen zwischen Berlin, Hamburg und Leipzig statt Zuletzt standen sich die Riegen der drei Städte 1952 im Ostsektor Berlins gegenüber. Hamburg gewann zum 20. Male, während Leipzig bisher 16 und Berlin 13 Siege autzuweisen hat. Dann war es still geworden um den einst so beliebten Drei-Städte-Kampf, aus dem sich 1920 in Hamburg das Kunstturnen in seiner heutigen Form entwickelte.

Hatte Hamburg vor fünf Jahren im Kunstturnen gegenüber Berlin und Leipzig eine starke Stellung, so sieht es jetzt anders aus. Führend dürften heute die Leipziger sein, die sich auf die Studenten der Sporthochschule stützen und deshalb eine Art Zonen-Ländermannschaft stellen können. Hamburg, das zur

Zeit seine Riege auf jüngere, aber noch unerfahrene Turner umgestellt hat, wird nur schwer bestehen. Berlin ermittelte seine Turner bei Ausscheidungen zwischen Ost und West Dabei belegten neun Turner aus Ost-Berlin die Plätze vor dem besten West-Berliner (Boll). so daß die Berliner Riege von Ost-Berlin gestellt wird.

Für Hamburg turnen: Albusburger, Götz (beide Bergedorf 60), Bernhold, Windolf (ETV), Kuhn, Behrens, Dreyer, Stebener (alle HT v. 1816). Leitung der Riege Jakob Becker, Landeskunstturnwart; Kampfrichter: Kurt Martinsen (1816) und Walter Richter (ETV); Vertreter des Landesturnverbandes: 1. Vorsitzender Carl Ohl..

Die erste Frauenriege der HT v. 1816 turnt am Ostersonnabend in Stuttgart gegen die Mannschaften des MTV Stuttgart und Wismut Gera.

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