Der schönste Beruf

Auch der sturste Lokalpatriot kann nicht abstreiten, daß über dem heutigen Berlin nur ein Abglanz jener Atmosphäre liegt, der man sich unter dem Stichwort "Zwanziger Jahre" so gern erinnert. Aber die Anekdote, das witzige, liebenswürdige und weise Geschichtehen, tütetet in B"rlin Hat* wi" Vor seinen Nährboden.

Kürzlich wurde Filmstar Ruth Leuwerik Frau Hedda Adlon, der Witwe des einstigen Hotelkönigs vom Pariser

Platz, vorgestellt. So saßen sich zwei Generationen im Gespräch gegenüber: Die große Dame alten Stils und die von ihrem Beruf besessene junge Künstlerin. Man plauderte von Frauen und Frauenberufen. "Die Schauspielerei ist sehr schön", äußerte Ruth Leuwerik, "aber die idealste künstlerische Betätigung findet eine Frau doch wohl im Beruf der Tänzerin. ">

"Mein liebes Kind", lächelte Hedda Adlon mütterlich zurück, "ich müßte es wohl ein wenig besser wissen: Der schönste und oft schwerste Beruf ist es, die Frau eines reichen Mannes zu sein."

Ganz der Papa

Er könne nicht nur mit Geld umgehen, sondern sogar Geld machen, sagt man