Abendblatt-Sport-Fibel

Turnerbund Hamburg -Eilbek Man tchrltb den 18. Mai 1880, tlt tich angespornt durch die überall in deutschen Landtn auf blüh"nd"n Turnverein" ? Im Kilbtksr Kasino "in" Reih" Junger Laute zusammenfand, "um dtt Turnen an 0"rät"n im Stadtteil Eilbek einzuführen". Dieser gut" Otdtnk" hat reicht Frucht" getragen. Aut dtn anfangs 17 Mitgliedern sind Inzwischen 2000 geworden.

Der Turnerbund Hamburg- Ei 1 b e k hat einen guten Namen. Seine

Arbelt über ein dreiviertel Jahrhundert ist nachhaltig und wirksam gewesen und stand "ganz im Dienst für die Jugend. Davon zeugt neben guten Sportstätten ? dlo Heimat itt Eilbek geblieben und der Mittelpunkt die Turn- und Sporthall" Ritterstraß" ?

dtt Jugendheim in Ohlendorf. Mehr alt 800 000 Mtntchcn, Minner und Frtuen, Kinder und Jugendliche, sind in den Jahren det Bestehens durch den Verein gegangen.

Aus dem Turnen entstanden, hat die Ellbeker stets eine fortschrittliche und moderne Entwicklung ausgezeichnet: FechtJnj Judo, Handball, Faustball, Basketball, Schwimmen,, Tischtennis und Leichtathletik' gehören hf.ute zum Programm des Vereins, der sich mit seinen starken Säulen: Kinder-, Frauen- und Tilännerturnen stets wieder von unten her aus der begeisterungsfähigen Jugend ergänzt. Bekannte Turner und Sportler stammen aus den Reihen des Vereins wie BoViatz, Reddersen, Bettmann, Maierthaler, Warkentin und viele andere. Immer hat der Turnerbund Hamburg-Eilbek gute Kunstturner hervorgebracht. Im Judo ist er weltberühmt. ,

Am 11. Juni wollen die Ellbeker Turner den Tag ihres 75Jährigen Bestehens festlich begehen. Sie können wieder in einer neuen schönen und geräumigen Turnhalle auftreten, dank der Mithilfe des Hamburger Sportbundes. Sozusagen im eigenen Hausernach den schweren Jahren des Krieges und der Nachtkriegszeit, blüht wieder das Leben. Ein neues Blatt in der Vereinsgeschichte wird aufgeschlagen. Der Weg zum Wiederaufstieg ist frei, und mit, Freude und Genugtuung können zwei führende Männer, Wilhelm Den necke und Carl Berge, auf Ihr werk zurückblicken, da3 sie von den Alten übernommen haben und Jetzt * der Jugend weitergeben wollen.

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