Englischer Fußball weiter im Morast

Burnley überraschte mit 7:1

Die englischen Profis stecken in den schwersten Wochen. Innerhalb von acht Tagen mußten sie vier Spiele (am ersten und zweiten Weihnachtstag wurde auch gespielt) austragen. Hinzu kam, daß die Rasenflächen durch den Regen Morastböden glichen. Bezeichnend ist: bei Tottenham gegen Newcastle gab der Schiedsrichter erst eine knappe Viertelstunde vor dem Beginn das Spielfeld frei.

Ein Tor von Pearson brachte Manchester Unlted gegen Bolton Wanderers (1:0) wieder an die Spitze. Auch hier gab es Schlammbäder. Portsmouth mußte bei Chelsea (Weihnachten zweimal von Bert Trautmanns Manchester City geschlagen) mit einem 1:1 zufrieden sein. Arsenal hat draußen keine überzeugende Gangart mehr. Len Shackleton führt" Sunderland zu einem 4:l-Erfolg über

die "Gunners" aus London. Die Sensation aber ist das 7:1 der in Hamburg bestens bekannten Elf von Burnley gegen Middlesbrough. In 24 Spielen schoß Burnley, mit einer hervorragenden Abwehr ausgestattet, nur 28 Tore. Und nun die "goldene Sieben" auf einmal. Holden, der gegen den HSV nicht zum Zuge kam, erzielte in einer Viertelstunde drei Tore und fügte dann noch einen vierten Treffer hinzu.

Groß in Schwung ist Manchester Oity. Wer ln Birmingham gegen Aston Villa 2:1 gewinnt, muß eine Menge können. Manchesters Stürmer Broadis und Westcott schössen den Sieg heraus. Die City ist die erfolgreichste Mannschaft der letzten Woche. Radikal verjüngt hat Wolverhampton, der Klub mit den meisten jungen Talenten. Daa Ergebnis: 3:0 gegen Blackpool.