Turner-Nationalmannschaft fährt Ende März nach Schweden

Eine gute Mischung

In den Nachkriegijahren haben deutsche Spitzenturner schon wiederholt Gelegenheit gehabt, In Internationalen Wettkämpfen mit Vertretern der Schweiz Ihr Können zu messen. An diesen Auseinandersetzungen waren Jedoch stets Vereins- oder Landesmannschaften beteiligt. Um so mehr Bedeutung kommt daher dem ersten Auslandsstart einer deutschen Nationalmannschaft nach dem Kriege zu. Diese Bewährungsprobe erfolgt im Rahmen einer fünftägigen Schwedenreise vom 26. März bis 1. April. Zweck dieser Fahrt ist die Propagierung des Geräteturnens, das in Schweden bisher noch nicht den internationalen Leistungsstandard erreicht hat, so daß der deutschen Mannschaft die dankbare Aufgabe zufällt, für den hohen Stand des deutschen Kunstturnens zu werben.

Die deutsche Nationalmannschaft wird daher die Reise nach dem Norden in erstklassiger Besetzung antreten. Mit dem Olympiasieger Alfred Schwarzmann (Goslar), den Brüdern Erich und Theo Wled (Stuttgart), Innozenz Stangl (München), Helmut

Bantz (Wuppertal), Adalbert Dickhut (Dortmund), Hardy Frenger (Wuppertal), Willi Stadel (Konstanz), Jacob Kiefer und Heinz S c h n e p f (beide Bad Kreuznach) sind die besten derzeit verfügbaren Kräfte aufgeboten worden. Die deutschen Turner werden ihr Können nicht nur in der schwedischen Landeshauptstadt, sondern auch In verschiedenen anderen Orten zeigen.

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